Der taiwanische Hersteller HTC hat 2005 unter den Namen Wizard eine Nachfolgerreihe vom MDA Compact herausgebracht. Lange bevor Steve Jobs das IPhone entwickelte, brachten die Asiaten mit dieser Handyreihe bereits Handys mit Touchscreen und QWertz-Tastatur heraus. Während die Wizard 100 Generation noch ein eckiges Design aufweist, besitzt die Wizard 200 Generation runde Tasten und ein abgerundetes Gehäuse. Zu der Wizard 200er Reihe gehört unter anderem das 2008 herausgebrachte T-Mobile MDA Vario. In der Presse wurde der Handy Klassiker als „Mercedes mit Holzsitzen“ bezeichnet.
Touchscreen-Handy im Miniformat
Die QWertz-Tastatur verbirgt sich unter dem Touchscreen und kann bei Bedarf herausgeschoben werden. Dadurch spart das Handy Platz, ohne an Funktionen einbüßen zu müssen. Damit hat es einen entscheidenden Vorteil zu vielen vorher auf dem Markt erschienenen Handymodellen mit Touchscreen und QWertz-Tastatur. So überzeugte das 2004 herausgebrachte Sony Ericsson P910i zwar mit drei unterschiedlichen Tastaturen, aber dafür kam die massige Bauweise bei vielen nicht gut an. So besitzt das T-Mobile MDA Vario Handy eine Breite von nur 51 Millimetern, eine Höhe von 102 Millimetern und eine Tiefe von 19 Millimetern, während das Sony Ericsson P910i eine Breite von 58 Millimetern, Höhe von 115 Millimetern und Tiefe von 26 Millimetern aufweist.
Ein Handy als mobiles Büro
Dank Windows Mobile und vielen Office-Anwendungen ist das T-Mobile MDA Vario ein tolles Businesshandy. Push-Mail, HSUPA, HSDPA, WLAN, GPS, und eine Software zum Editieren von Office-Dateien machen aus dem Smartphone ein mobiles Büro. Die beiden UMTS-Turbos HSDPA und HSUPA bieten schnelle Down- und Uploads. Mit diesem Handy können Sie also fast wie mit einem DSL-Anschluss surfen. Was einigen fehlen wird, ist ein funktionierender Autofokus für die Kamera und für den Einsatz in den USA ein Quadband. Die 3,15 Megapixel-Kamera kann tolle Fotos schießen, jedoch nur wenn der Autofokus nicht eingeschaltet ist. Aufgrund des zu kleinen Fokusbereichs werden die Fotos, die mit der automatischen Funktion geschossen werden, unscharf. Wem Bluetooth allein nicht ausreicht, wird außerdem die Infrarotschnittstelle vermissen. Wem diese kleinen Mankos nichts ausmachen, kann sich mit dem T-Mobile MDA Vario über ein Handy mit vielen Extras und einer tollen Businessausrüstung freuen.
Bild: DJ 100 at pl.wikipedia cc-by-sa 3.0
Ähnliche Artikel:

19. März 2011
Tags: 